
Es hat eigene Spielregeln, das Klettern Alpen, doch wer träumt nicht davon, hoch vom Gipfel aus den herrlichen Blick über die Welt zu genießen? Bevor es aber in die Alpen geht, sollte der angehende Bergfez schon ein wenig geübt haben. Den Klettern Alpen heißt, klettern an echtem Fels. Heißt auch Mehrseillängenrouten klettern. Dazu braucht es Kondition und Trittsicherheit. Die lässt sich in der Kletterhalle nicht simulieren. Aus der Halle direkt in die Wand - das ist zumindest falsch, schlimmstenfalls lebensgefährlich. Für die erste Route gilt, deutlich niedrigere Grade wählen als im Klettergarten. In etwa zwei volle Grade unter dem, was man im Klettergarten schafft, sollten es schon sein. Klettern Alpen Routen sind kompliziert und werden deshalb oft sehr hart bewertet. Wer nicht vollkommen fit ist mit Keilen und Schlingen sollte eine gut abgesicherte Route wählen. Die Route muss klar sein. Fester Fels ist ein Muss. Und vor allem, nicht über 200 Meter Wandhöhe für den Anfang. Die Gipfelhöhe sollte 2500 Meter nicht übersteigen, das reicht vollkommen. Vergessen Sie auch nicht den Zu- und Abstieg mit ins Kalkül zu nehmen. Am besten wäre es, Zu- und Abstieg liegen an einem ausgewiesenen Wanderpfad. Natürlich steigt man im Hochsommer in die Wand. Da sind die Tage am längsten, aber früh raus, das muss schon sein denn gerade als Anfänger beim Klettern Alpen braucht es Zeitreserven. Man braucht meistens länger als im Kletterführer angegeben ist. Und nur bei Schönwetter klettern.
Wichtig beim Klettern Alpen ist vor allem die Ausrüstung. Bei leichteren Touren reicht ein 10 Liter Rucksack. Erste-Hilfe-Set, Stirnlampe, Handschuhe, Mütze, mindestens 1 Liter Wasser oder Tee pro Person, eine Brotzeit und Energieriegel. Ein Trinksystem mit Schlauch ist sehr gut, denn nicht überall kann man die Flasche aus dem Rucksack fummeln. Neben den Kletterschuhen sollten Multifunktionsschuhe für Zu- und Abstieg dabei sein. Wetterjacke, eine gute funktionelle Unterwäsche und ein Pullover. Fürs Klettern wird ein Helm gegen Steinschlag gebraucht. Und selbstverständlich ein Hüftgurt mit mindestens vier Materialschlaufen, also all das was auch in der Kletterhalle gebraucht wird.
Wer in der Wand ist, muss gesichert sein, immer. Entweder macht das der Partner oder man selbst. Keine Sicherung auslassen und sichere Standplätze nutzen. Wenn was schief geht, abbrechen! Wenn die Nacht einbricht muss biwakiert werden. Aber dabei angeseilt bleiben. Keine unnötigen Risiken eingehen, das kann lebensgefährlich sein, und immer die Ruhe bewahren. Der Deutsche Alpenverein und der Verband Deutscher Berg- und Skiführer geben gerne Tipps und Informationsmaterial an interessierte Kletterer weiter. Nutzen Sie diese Möglichkeiten. Wenn man all das beachtet, kann Klettern Alpen eine wunderbare Sache für die ganze Familie sein. Also, Aufi gehts.
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