
Dinard ist ein Villen- und Badeort in der Bretagne im Departement Ille-et-Vilaine. Es liegt am linken Ufer der Mündung der Rance in den Atlantik. Wegen der prunkvollen Ferienresidenzen aus der Zeit um 1900 und der einst mondänen Ausstrahlung hat es auch den Beinamen Nizza des Nordens bekommen. Die prachtvollsten Villen erheben sich auf einer Landzunge wie auf einem Kap. Von Ihnen blickt man auf das Meer und die gegenüberliegende Altstadt von St. Malo. Sehenswürdigkeiten im Sinne Baedekers gibt es kaum, aber nur wenig flussaufwärts liegt das berühmte Gezeiten-Kraftwerk der Rance (Usine marémotrice de la Rance), das seit 1967 in Betrieb ist und mit rund 200.000 Besuchern jährlich einen Publikumsmagneten auch für Urlauber in einem Dinard Ferienhaus oder einer Ferienwohnung Dinard darstellt. Es nutzt den spektakulären Tidenhub von 7 bis 8 Meter (ursprünglich 14 Meter) in der trichterförmigen Flussmündung und ist mit Abstand das größte Kraftwerk seiner Bauart in der Welt.
Ein Dinard Ferienhaus oder eine Ferienwohnung Dinard bieten neben dem Erlebnis der rauen bretonischen Granit-Küste am Ärmelkanal vor allem die Entdeckung der nordöstlichen Bretagne. Ein touristischer Leckerbissen flussaufwärts ist die mittelalterliche Stadt Dinan, die bereits zum Departement Côtes d'Armor gehört. Sie liegt noch vollständig von der 2.600 Meter langen Mauer des 13. Jahrhunderts umgeben auf einem Hochplateau, 75 Meter über dem Taleinschnitt der Rance. Die Unterstadt mit dem Flusshafen ist besonders malerisch und Anziehungspunkt für viele Freizeitkapitäne. Ein außergewöhnliches Einzeldenkmal ist die Basilika Saint-Sauveur, mit bedeutenden romanischen Skulpturen aus dem 12. Jahrhundert. Obwohl an ihr bis zum 19. Jahrhundert gebaut wurde, ist sie nie fertig geworden. Imposant ist außerdem der in die Stadtmauer eingebundene Doppel-Donjon von 1384, der bereits ungewöhnlich frühe Elemente einer Schloss-Architektur aufweist.
Von einem Dinard Ferienhaus oder einer Ferienwohnung Dinard kommt man über das Bauwerk des Gezeiten-Kraftwerkes schnell nach St. Malo, Hafenfestung und Freibeuternest. Bevor man in die gewaltig fortifizierte Altstadt gelangt, die im 16. und 17. Jahrhundert geprägt wurde, fährt man an den großen Hafenanlagen vorbei. Aus dem St. Malo der Korsaren ist aber deutlich ein Hafen der Luxusboote und seetauglichen Jachten geworden. Die nach der Alliierten Landung 1944 schwerst zerstörte Stadt wurde im Gegensatz zu vielen nordfranzösischen Städten mustergültig rekonstruiert.
Das Dinard Ferienhaus oder die Ferienwohnung Dinard ist natürlich auch ein Sprungbrett zu weiteren Zielen in der östlichen Bretagne, zum Beispiel zu den Austernbänken von Cancale und selbstverständlich zum Wunder von Mont St. Michel auf der Grenze zur Normandie.
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