
Die Stadt L´Aquila, wörtlich "der Adler" auf Italienisch, ist eine große Mittelstadt, mitten auf einem Hochplateau in den Abruzzen, deren Regionalhauptstadt sie ist. Sie wird vom höchsten Bergmassiv Italiens außerhalb der Alpen, dem 2912 Meter hohen Gran Sasso überragt. Die 1230 durch einen Erlass Kaiser Friedrichs II. von Hohenstaufen ermöglichte Neugründung bewahrte ein erstaunlich homogenes Stadtbild mit mittelalterlichen Strukturen und großartigen Bauten der Renaissance. Ins öffentliche Bewusstsein gelangte L'Aquila für viele aber erst durch das fürchterliche Erdbeben vom 6. April 2009, das die Altstadt stark in Mitleidenschaft zog, das Stadtbild schwer beschädigte und einige Kulturdenkmäler zerstörte. Dennoch lohnt sich der Aufenthalt in einem Ferienhaus L´Aquila. Urlauber, die gerne eine Reise durch die Zeit machen, können auch in folgenden italienischen Städten auf den Spuren der Geschichte wandeln:
Ein Ferienhaus L´Aquila ist für Urlaube jeder Art interessant, denn es blieben viele Kunstschätze erhalten oder wurden wiederhergestellt. Ein besonders lohnendes Reiseziel ist ein Ferienhaus L´Aquila für Naturfreunde, denn im Umfeld der Stadt befinden sich wichtige Naturdenkmäler und vor allem der 1991 etablierte Nationalpark Gran Sasso, der "Parco nazionale Gran Sasso e Monti della Laga". In diesem Nationalpark befindet sich unter Anderem der südlichste Gletscher Europas (Calderone). Von einem Ferienhaus L´Aquila gelangt man auch leicht zum südlich der Stadt gelegenen Nationalpark Majella, dem "Parco Nazionale della Majella", der ebenfalls 1991 gesetzlich eingerichtet wurde.
Das dominierende Bauwerk der Altstadt ist ausnahmsweise nicht der Dom (San Massimo) sondern die Basilica di San Bernardino, die Grabeskirche des Heiligen Berhardin von Siena. Die monumentale Renaissance-Fassade, die 1524 bis 1542 von Cola dell'Amatrice errichtet wurde, hat auch schon das Erdbeben von 1703 überlebt. Das historisch bedeutsamste Gebäude ist wohl die Basilica di Santa Maria di Collemaggio. Sie wurde 1288 auf Veranlassung von Pietro da Morrone, dem späteren Papst Coelestin V., errichtet und ist der einzige Krönungsort eines Papstes außerhalb von Rom. 1294 erhielt sie die "Porta Santa", mit der die Päpste die Tradition des "Heiligen Jahres" einleiteten. Die eigenwillige Tafelfassade mit spätromanischen (Protorenaissance) und gotischen Elementen hat beide große Erdbeben überlebt.
An der Stadtmauer findet man den einzigartigen "Brunnen der 99 Röhren" (Fontana delle 99 cannelle), der auf das Jahr 1272 zurückgeht und die 99 Herrschaften symbolisieren soll, aus denen die staufische Stadt zusammengefügt wurde. Oberhalb der Altstadt steht die nie vollendete Zwingburg Karls V., deren Bau 1527 begonnen und 1567 eingestellt wurde, das "Forte Spagnolo". Dieses zu den größten Renaissancefestungen Europas gehörenden Gebäude beherbergt heute das Nationalmuseum der Abruzzen. So findet ein Gast in einem Ferienhaus L´Aquila nicht nur Zugang zu touristischen Highlights der Natur sondern auch der Geschichte. Wer obendrein archäologisch interessiert ist, kann in einem Vorort die Ausgrabungen der Sabiner-Stadt Amiternum besichtigen, die 293 vor Christi Geburt von den Römern erobert worden ist.
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