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10.08.2015

Flugreisende und ihre Koffer

Der internationale Fluggesellschaftenverband IATA hatte am 9. Juni vorgeschlagen die erlaubte Größe des Handgepäcks zu verringern. Bereits nach einer Woche hatten sich genug Kunden sowie Politiker beschwert und die IATA ruderte zurück. Für die meisten Kunden gehört es zur Selbstverständlichkeit, dass sie ihren Koffer direkt bei sich in der Kabine haben. Ein weiteres Motiv sind aber die Kosten die auf die Kunden zukommen, wenn sie ihren Koffer aufgeben und im Frachtraum reisen lassen.

Seit dem 4. August gelten bei Air Berlin für einige Tarife höhere Gebühren für aufgegebenes Gepäck. Lufthansa zog nach und hat seine Freigepäck-Regeln geändert. Die Tendenz, die die beiden Fluggesellschaften voran treiben, wird schon seit einigen Jahren von Verbraucherschützern beobachtet, und zwar das Prinzip, einzelne Leistungen separat zu berechnen. Dieser Trend kommt aus den USA. In Europa waren Billig-Anbieter, wie zum Beispiel Ryanair, Vorreiter, aber immer mehr folgen deren Beispiel. Wo anfangs nur Gebühren für die Zahlung mit Kreditkarte erfordert wurden, kommt jetzt ein Aufpreis für Plätze mit Beinfreiheit oder Sitzplatzreservierung auf die Reisenden zu. Ganz nach dem Motto: je flexibler und individueller, desto höher die Kosten. Wer sich weniger als 30 Stunden vor Abflug doch entscheidet, den größeren Koffer mitzunehmen, zahlt nun 40 statt 30 Euro. Auf Strecken innerhalb Europas sind es sogar 60 statt 30 Euro.

„Der Kunde zahlt nur das, was er in Anspruch nimmt“, sagte eine Sprecherin des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft. Ursachen hierfür sind unter anderem der ständige Preisvergleich im Internet, wo nun laut Rechtslage der tatsächliche Preis am Anfang genannt werden muss. Demnach ist also ein niedriger Grundpreis für Fluggesellschaften von hoher Bedeutung.

Fraglich ist jedoch, ob die Taktik, gerade am Gepäck zu verdienen, aufgeht. Denn je teurer die Preise für die Gepäckabgabe werden, desto mehr Reisende wollen logischer Weise ihre Koffer mit in die Kabine nehmen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/reise/handgepaeck-bei-airlines-mein-koffer-und-ich-1.2597773

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