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18.09.2015

Europäischer Gerichtshof stärkt Fluggastrechte

Am Donnerstag entschied der Europäische Gerichtshof in Luxemburg, dass Flugpassagiere auch bei einer Verspätung durch unerwartete technische Probleme einen Anspruch auf Ausgleichszahlungen der Fluggesellschaft haben. Bereits 2012 entschieden die Richter, dass Passagiere bei Verspätungen von mehr als drei Stunden entschädigt werden müssen. Nun wurden die Rechte der Fluggäste ein weiteres Mal gestärkt. Bei Verspätungen haben die Fluggäste laut EU-Verordnung einen Anspruch auf 250 - 600 Euro.

Ausgangspunkt der Diskussion war die Klage einer Frau gegen die niederländische Fluggesellschaft KLM. Sie wollte Entschädigungsansprüche in Höhe von 600 Euro geltend machen, da ihr Flug von Quito nach Amsterdam 29 Stunden Verspätung hatte. Die Fluggesellschaft hatte die Forderung jedoch zurückgewiesen und argumentierte, dass es sich um einen außergewöhnlichen Umstand handele, da ein Mangel an einem Kraftstofffilter aufgetreten sei, der bei Wartungen nicht zu erkennen gewesen war. Ersatzteile hätten erst per Flugzeug aus Amsterdam geliefert werden müssen, weshalb die Verspätung so gravierend ausfiel.

Nun entschieden die Richter, dass Fluggesellschaften mit derartigen Problemen zurechtkommen müssen und bei einem Defekt einzelner Teile den Hersteller in Regress nehmen können. Ausnahmen stellen nur Sabotageakte, terroristische Handlungen und Fabrikationsfehler dar.

Quelle: http://www.stern.de/reise/europa/passagierrechte-gestaerkt--recht-auf-ausgleichszahlung-auch-bei-technischen-problemen-6456852.html

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