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23.11.2015

Eisfreiheit gehört zu den Kernpflichten der Airlines

Kürzlich entschied das Amtsgericht in Frankfurt am Main, dass Passagiere eine Ausgleichszahlung erhalten müssen, wenn Verzögerungen auf Grund von Enteisungsmaßnahmen entstehen. Während der Wintersaison sei das Zufrieren der Flugzeuge kein außergewöhnlicher Umstand.

Der Flug des Klägers von Frankfurt nach Las Vegas erreichte das Ziel mit einer Verspätung von zwölf Stunden. Die Airline war jedoch nicht bereit die geforderten Ausgleichszahlungen zu leisten, da das Flugzeug fristgerecht zur Enteisung angemeldet worden sei. Die Enteisung wurde durch eine Drittfirma durchgeführt und dort soll es zu Wartezeiten gekommen sein. Im Anschluss an die Enteisung konnte die ursprüngliche Crew nicht mehr in die USA fliegen, da sonst ihre Dienstzeit überschritten worden wäre. Hinzu kamen Behinderungen durch Schneefall.

Das Amtsgericht sprach nun allen Klägern 600 Euro Entschädigung durch die Airline zu, da nicht nur der Flugvorgang selbst zu den Kernpflichten einer Airline gehöre, sondern auch das Enteisen. Deshalb ist es in diesem Fall auch unerheblich, ob die Fluggesellschaft die Enteisung selbst durchführt oder durch eine Drittfirma durchführen lässt. Schlechtes Wetter kann einen außergewöhnlichen Umstand darstellen, jedoch stellte der Schnee in diesem Fall nur einen von mehreren Umständen dar, sodass das Wetter nicht allein zu der großen Verspätung führte.

Quelle: http://www.n24.de/n24/Wissen/Reise/d/7642760/passagier-bekommt-entschaedigung.html

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