
Tiefe und Wind bieten optimale Bedingungen für das Kitesurfen Neusiedlersee. Eine Autostunde entfernt von Wien liegt der Neusiedlersee. Auf 285 Quadratkilometern Wasser, die teils in Österreich, teils in Ungarn liegen, können sich passionierte Wassersportler austoben. Ein möglicher Grenzübertritt ist dabei erlaubt. Private Motorboote sind auf dem Neusiedlersee verboten, somit herrschen paradiesische Zustände für windbetriebene Wassersportarten.
In den vergangenen Jahren hat sich vor allem das Kitesurfen auf dem Neusiedlersee einen Namen machen können. Dieser noch recht junge Sport verbindet das Gleiten auf einem Surfbrett mit der Zugkraft eines Lenkdrachens (Kite). Natürlich kann es vorkommen, dass einmal kein Lüftchen weht, vor allem aber im Frühjahr und im Herbst ist den Kitesurfern auf dem Neusiedlersee ein lebhafter, teils starker Nordwestwind fast garantiert. Besonders bemerkenswert ist die geringe Tiefe des Sees, die tiefste Stelle misst bei normalem Wasserstand gerade einmal 1,60 Meter. Diese Tiefe macht es Neulingen im Kitesurfen ganz besonders leicht, diesen Sport zu erlernen. Kitesurfen wird daher auch ein immer beliebteres Urlaubsvergnügen. Auch Kitesurfen in der Schweiz, deren Seen ideale Bedingungen bieten, ist bei Wassersportlern gefragt.
Der wohl bekannteste Ort für das Kitesurfen Neusiedlersee ist Podersdorf. Viele Wassersportler tummeln sich bei Nordwestwind an dem zwei Kilometer langen Naturstrand, dem einzigen komplett schilffreien Strandabschnitt am ganzen See. Am Nordstrand herrscht eine Trennung von Bade- und Surfbereich. Drei Kitesurfschulen mit Verleih finden sich dort. Neben den klassischen "C-Kites" werden dort auch die neueren "Bow-Kites" angeboten. Wer einen Blick auf die Weltklasse der Surfer werfen will, hat dazu in Podersdorf Gelegenheit. Alljährlich werden dort Ende April die PWA- Weltmeisterschaften im Freestyle ausgetragen, bei denen die Surf-Elite ausgefallene Tricks mit Brett und Segel präsentiert. Auch die österreichischen Kite-Meisterschaften finden im September in Podersdorf statt.
In Breitenbrunn dagegen lädt eine geschützte Bucht vor einer Schilfinsel zum Kitesurfen Neusiedlersee ein. Flachwasser und Südwind sind ideal, aber hohes Besucheraufkommen und der Windschatten der Insel machen dieses Revier, vor allem für Anfänger, eher schwierig. Liegt das Segel erst im Wasser, ist ein Neustart schwer. Wem zu viel Trubel an diesen Spots herrscht, der kann nach Weiden zum Kitesurfen Neusiedlersee ausweichen. Dieser Ort liegt am Nordufer des Sees und bietet besonders bei Schönwetterwind aus Südosten hervorragende Bedingungen. Die Wellen brechen sich hier teilweise so hoch, dass es schier unglaublich scheint, dass man sich an einem See befindet und nicht am offenen Meer. Auch in Weiden finden sich Surfschulen samt Verleih. Optimale Trainingsbedingungen dafür bietet auf jeden Fall das Kiten Neusiedlersee.
Noch mehr Lust auf aufregenden Wassersport? Dann bietet Rafting in Verdon in Frankreich oder Surfen vor Sardinien genau die richtige Action!
