
Wandern in Kärnten und Wandern im Salzkammergut ist ein beliebtes Urlaubsvergnügen, doch auch Wandern in Wien ist vielseitig: Die Stadtwanderwege führen nicht nur an berühmten Sehenswürdigkeiten vorbei, sondern auch durch Naturgebiete wie den Wienerwald. Wien ist vor allem für seine Sehenswürdigkeiten wie den Stephansdom, Schloss Schönbrunn oder das Hundertwasserhaus bekannt. Doch sowohl Touristen als auch Einheimischen bietet die österreichische Hauptstadt noch weitaus mehr als eine Fahrt im Fiaker oder ein Bummel im Wurstelprater. Die Stadt und ihre Umgebung kann man auch wunderbar zu Fuß erkunden: Wandern in Wien macht nicht nur Spaß, sondern ermöglicht auch einen ganz anderen Blick auf die ehemalige kaiserliche Residenzstadt.
Auf Sehenswürdigkeiten muss man beim Wandern Wien nicht verzichten, denn es gibt spezielle Stadtwanderwege. Diese werden direkt von der Stadt angeboten und führen den Wanderer je nach Route entweder gezielt durch die Stadt hindurch oder um die Stadt herum. Zu den Stationen zählen zum einen typische Touristenziele wie der Prater, ein Heuriger oder die Donauinsel. Zum anderen führen die Wege auch an mehr oder weniger bekannten Natur- und Aussichtspunkten wie dem Kahlenberg oder Leopoldsberg vorbei. Die Stadtwanderwege sind mit Holzschildern, die den Weg weisen, gekennzeichnet. Da entlang der Strecken immer wieder Waldspielplätze und Raststätten angelegt wurden, wird Wandern in Wien auch für Familien attraktiv. Zusätzlich gibt es einen Wanderpass, den man an festgelegten Stationen abstempeln lassen kann. Hat man beim Wandern Wien eine bestimmte Zahl an Stempeln gesammelt, erhält man von der Stadtverwaltung kostenlos eine goldene oder silberne Wandernadel. Das ist eine schöne Erinnerung an das Wandern in Wien. Die Stadtwanderwege sind unterschiedlich lang: Die Strecken umfassen 24 bis 120 Kilometer und sind in mehrere Etappen unterteilt, die man an mehreren Tagen bewältigen kann.
Auch wer mehr Natur erleben will, ist beim Wandern Wien gut aufgehoben. Nicht weit vom Stadtzentrum entfernt, kann man naturnah durch den Wiener Wald wandern. Entweder man wählt seine Wanderstrecke selbst, oder man folgt dem sogenannten "rundumadum-Wanderweg". Dieser führt durch den grünen Gürtel, der Wien umgibt, sodass man auf diesem Weg die Stadt umrunden kann. Ergänzt wird das Ganze durch Naturlehrpfade, wie zum Beispiel die Naturlehrpfade im Lainzer Tiergarten oder der Schmetterlingspfad am Cobenzl. Selbst ein Napoleon-Rundwanderweg und ein Wasserleitungswanderweg (im Quellenschutzgebiet) werden geboten. Auch auf den Hermannskogel, der mit knapp 550 Metern der höchste Berg von Wien ist, kann man wandern Wien. Auf der Spitze steht die Habsburgwarte, von wo aus man einen tollen Blick auf Wien und Umgebung hat. Die Stadt hat außerdem einen sehr hohen Grünflächenanteil. Innerhalb des Stadtgebiets gibt es viele große und kleine Parks, durch die man auch sehr gut laufen kann. Wer beim Wandern Wien noch etwas lernen möchte, sollte einem der Naturlehrpfade folgen. Einer führt zum Beispiel durch den Lainzer Tiergarten, ein anderer durch Kaiserbrunn. Das Wandern Wien wird durch die vielen Möglichkeiten zum Rasten und zum Genuss österreichischer Köstlichkeiten natürlich erst besonders lebenswert. Kaasspatzen, Kaiserschmarrn & Co. dürfen zur Stärkung beim Wandern in Wien natürlich nicht fehlen.
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