
Radfahren in Österreich ist ein beliebtes Urlaubsvergnügen, auch wegen der großen Vielfalt an Möglichkeiten, diesen ganz individuell zu gestalten. Sehr beliebt ist es, den Drau-Radweg entlang zu fahren. Der 366 km lange Radweg verdankt seinen Namen dem Fluss Drau. Er entspringt inmitten der imposanten Dolomiten in Südtirol. Auf seinem Weg zur Donau und dem Schwarzen Meer begleitet ihn der Drau-Radweg ein Stück weit bis Maribor in Slowenien. Zuvor führt ihn sein Weg durch das romantische Pustertal in Osttirol, vorbei an den majestätischen Lienzer Dolomiten, durch wilde Schluchten und in Sichtweite der großen Eisriesen und dem Großglockner. Hier wird das Thema Radfahren Österreich für die ganze Familie zum Genuss. Vom Mündungsgebiet in Toblach/Italien bis Lienz/Österreich ist die Wegführung Garant für entspanntes Radfahren ohne Treten, es geht - kaum merklich - stetig bergab. Ebenso beliebt: eine Radreise auf dem Donauradweg. Rund 326 Kilometer von diesem führen auch durch Österreich.
Lienz ist eine erste Pause wert. Hier wandelt der Radwanderer auf alten römischen Handelswegen - quasi ein kurzer Ausflug nach Rom, und das bei deutlich kürzerer Anreise. Die Ausgrabungsstätte Aguntum ist zu bestaunen oder die spätmittelalterliche Burg Bruck der Görzer Grafen, in der sich heute ein sehenswertes Museum befindet. Weiter führt der Radweg entlang des Flusses nach Kärnten, wobei auch dieses Wegstück angenehm bergab führt. Ein Abstecher zum nahe gelegenen Weissensee oder in das Gailtal lassen sich mühelos erradeln. Radfahren Österreich heißt aber auch herzhaft schmausen. Almkäse, Speck und ein gutes Brot sind die passende Stärkung für die nun folgende anstrengendere Wegstrecke.
Die Landschaft verändert ihr Gesicht auf dem Weg nach Villach und zu den berühmten Kärntner Seen. Sie liegen in Reichweite des Radwegs und laden nach Berg- und Talfahrt zu einem erfrischenden Bad ein. Die Täler öffnen sich nun und die Luft duftet an manchen Tagen schon mediterran, weil die Adria nicht mehr allzu fern ist. Kärnten wartet mit zahlreichen Parks, alten Burgen (beispielsweise der Burgruine Landskron), gotischen oder barocken Kirchen auf. Radfahren Österreich ist auch ein Stück Kulturgeschichte erleben. In Klagenfurt kommt der Radfahrer an den Wörthersee und gelangt in das entzückende Rosental, nach Ferlach.
Die Landschaft bleibt abwechslungsreich. Bei der Ortschaft Völkermarkt kommt man nach Slowenien. Hier heißt die Drau nun Drava und der Radweg führt durch herrliche Wälder und führt vorbei an idyllisch gelegenen Dörfern. Hier ist es still und abgeschieden. Zur Übernachtung oder für einen längeren Aufenthalt empfiehlt sich eine Ferienunterkunft Slowenien Untersteiermark, denn hier ist man inzwischen angelangt. Das Radfahren Österreich kann also auch mit einer Radtour Slowenien verbunden werden. Auf verschlungenen Wegen gelangt man nach Maribor, dem vorläufigen Ende des Radfernweges. Im Stadtteil Lent, am Ufer der Drava, versteckt sich der älteste Weinstock der Welt. Er ist 400 Jahre alt. Wer noch nicht genug Kultur geschnuppert hat, kann die Stadtburg oder die Kathedrale von Maribor besichtigen. Radfahren Österreich ist eine positive Erfahrung für alle Sinne. Ebenso beliebt: Velotouren in der Schweiz. Beide Länder bieten malerische Natur, in der vom Alltag abgeschaltet werden kann.
