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Geschichte Dänemarks

Dänemark ist zwar eines der beliebtesten Urlaubsziele, deren Geschichte ist jedoch für viele Besucher in weiten Teilen unbekannt. Dabei ist die Geschichte Dänemarks sehr vielseitig und hat beträchtlich dazu beigetragen dieses abwechslungsreiche Land zu dem zu machen, was es heute ist. Die frühesten Beweise für menschliche Siedlungen auf dem Gebiet des heutigen Dänemarks stammen aus der Steinzeit. Zu Beginn der modernen Zeitrechnung siedelten Germanenstämme in Dänemark, die aber um 600 nach Christus von den Jüten, Friesen und Angeln vertrieben wurden. Diese errichteten zum ersten Mal in der Dänemark Geschichte kleine voneinander abgegrenzte Königreiche.

Die Zeit der Wikinger

Ab dem 8. Jahrhundert begann in Dänemark offiziell die Wikingerzeit, welche nicht nur die damalige Gesellschaft prägte, sondern noch bis in die Gegenwart ihre Spuren hinterlassen hat. Dänemark war bis in die Wikingerzeit heidnisch eingestellt, da alle Missionierungen der Kirche von der Bevölkerung leidenschaftlich abgelehnt wurden. Die Wikingerzeit war jedoch besonders durch deren Eroberungen von Land gekennzeichnet, die mit einem raschen Bau von Siedlungen einherging. Dänemark selbst wurde allerdings erst im 9. Jahrhundert von Gorn der Alte zu einem Königreich vereint. Sein Sohn Harald Blauzahn wurde zu einer der wichtigsten Könige in der Geschichte Dänemarks, da er im Jahr 965 als erster Monarch in der Dänemark Geschichte taufen ließ. Der erste Schritt zur Christianisierung Dänemarks war damit unternommen. Das Zeitalter der Wikinger dauerte offiziell noch bis ins Jahr 1050 des Frühmittelalters an.

Einschneidende Veränderungen und wirtschaftlicher Status

Die nächsten Jahrhunderte verliefen bis auf wenige kriegerische Ausnahmen im Vergleich zu anderen Regionen in Europa relativ stabil. Diese Entwicklung wurde jedoch durch den Ausbruch der Pest ab dem Jahr 1350 jäh unterbrochen. In ganz Europa sorgte der Schwarze Tod für Angst und Schrecken, doch die Dänen hatten besonders hohe Verluste der Bevölkerung zu verkraften. Umso erstaunlicher ist deshalb der enorm gestiegene Stellenwert der dänischen Wirtschaft innerhalb von nur 100 Jahren nach dem Ausbruch der Pest. Besonders deutlich war dies an der schnellen Entwicklung der Stadt Kopenhagen zu beobachten.

Neuordnungen von Religion und Staat

Die von Luther ausgehende Reformation erreichte im Jahr 1536 auch Dänemark. Im Laufe weniger Jahrhunderte war das dänische Volk von Heiden zu Christen geworden, um schließlich den evangelischen Glauben anzunehmen. Ähnlich einschneidend verlief nur die Agrarreform von 1788. Diese beendete die Leibeigenschaft der Bauern und vollzog den ersten Schritt in einer Neuordnung der Gesellschaft und des Staates. Beinahe 60 Jahre später begann mit dem Ende der absolutistisch regierenden Monarchie ein völlig neues Kapitel in der Geschichte Dänemarks. Nach kurzer Zeit war der dänische Staat dann durch ein Parlament und eine Verfassung zum ersten Mal Teil einer parlamentarischen Monarchie.

Die Rolle Dänemarks im modernen Europa

Der starke Wille der Dänen zeigt sich neben der Dänemark Geschichte auch während der beiden Weltkriege, in denen sich die Dänen weitgehend neutral verhielten und die über 7000 dänischen Juden rechtzeitig vor der Verfolgung durch den Nationalsozialismus in Sicherheit brachten. Als Gründungsmitglied der UN, wie auch Luxemburg und Norwegen, der NATO und des Nordischen Rats arbeitete Dänemark schon früh an einer friedlichen Zukunft Europas und der Welt mit. Dass noch ein kleines rebellisches Wikingerherzen in den Dänen schlummert beweist in der Gegenwart deren Ja zu Europa und ihr entschiedenes Nein zum Euro.

Bildquelle: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

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