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Geschichte Finnland

Die Anfänge der Geschichte Finnlands

Die ersten Menschen siedelten sich um 8500 vor Christus in Finnland an. Darüber, wo diese Besiedelung stattfand, gehen die Forschermeinungen allerdings auseinander. Einige sind der Ansicht, die Besiedelung begann im westlichen Sibirien, andere behaupten, eine Besiedelung durch finnische Vorfahren fand aus verschiedenen Richtungen statt. Außerdem wurde durch die Einwanderer eine Jagd- und Ackerkultur ins Land gebracht und die eingeborenen Samen in Richtung Norden verdrängt.

Zur Zeit der Wikinger trennte sich die Bevölkerung in vier Gruppen: Finnen, Tavastianer, Karelier und Samen. Die Winkinger schrieben sowohl durch ihre Handelsbeziehung als auch durch wiederholte Plünderungen in Finnland Geschichte.

Beginn einer Beziehung zu Schweden

Die anfängliche Beziehung von Finnland zum Königreich Schweden wird häufig auf das Jahr 1154 zurückdatiert. In diesem Jahr kam der schwedische König Erik IX. samt Eskorte nach Finnland, um dort das Christentum einzuführen. Dies missfiel der Republik Nowgorod, die Karilien, eine Landschaft in Nordosteuropa, kontrollierte und es kam zu jahrhundertelangen Auseinandersetzungen zwischen Schweden und Nowgorod. Erst im Jahr 1323 fand eine Festlegung der Grenzen statt, wobei nordöstliche Teile Finnlands an Nowgorod abgegeben wurden.

Legislaturperiode unter Alexander II. und Industrialisierung

Im Jahr 1855 der Geschichte Finnlands bestieg Alexander II. den Thron. Es folgte eine Periode wirtschaftlicher und politischer Reformen, in der Alexander II. in Finnland Geschichte schreiben sollte. Gesetzliche Beschränkungen bezogen auf die gewerbliche Tätigkeit wurden aufgehoben. 1861 erfolgte die Freigabe der Sägewerk-Betriebe, was eine Gründung zahlreicher Dampfsägewerke nach sich zog. Dies beschrieb den Anfang der Finnischen Industrialisierung, welche im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Finnland langsam voranschritt. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg war Finnland in weiten Teilen noch von der Landwirtschaft geprägt.

1860 wurde außerdem durch Alexander II. die Finnische Mark eingeführt. 1863 berief er erstmals seit 1809 den Reichstag wieder ein, um die finnischen Stände wieder zu beteiligen. Seitdem tagte der Reichstag regelmäßig in Abständen von fünf Jahren, ab 1882 im Abstand von drei Jahren. Durch die finnische Partei wurde durchgehend der Bauernstand und der Klerus vertreten.

Der Erste und Zweite Weltkrieg

dom helsinkiWar Finnland seit dem frühen 16. Jahrhundert von Russland besetzt, kam es 1809 zur Angliederung an das russische Kaiserreich. Finnland jedoch gelang es, einen Teil der Selbstständigkeit als Großfürstentum zu wahren. Erst 1917 eroberten die Finnen ihre Eigenständigkeit vollständig zurück. In dieser Periode brach ebenfalls der finnische Bürgerkrieg aus, in dem eine Eroberung durch die roten Truppen stattfand. Die bürgerliche Bevölkerung jedoch wahrte die Herrschaftsverhältnisse. Im Jahr 1919 wurde eine Republik gegründet.

Trotz eines Nichtangriffpaktes, unterzeichnet 1932 in Helsinki, brachen zwischen 1939 und 1944 zwei Kriege zwischen Russland und Finnland aus. Hierbei verlor Finnland Teile Südkareliens. Zeitgleich flohen zwischen 350.000 und 400.000 Menschen aus besetzten und verlorenen Gebieten. Russland war allerdings nicht imstande, Finnland zu besetzen. Ein Waffenstillstand zwischen Finnland und Russland fand 1944 statt.

Die Zeit nach dem Krieg

Nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs erlebte Finnland ein Wirtschaftswachstum. Das Land wurde wieder aufgebaut. Ebenfalls fand in der Geschichte Finnlands eine Verbesserung der russisch-finnischen Beziehung statt. 1992 trat Finnland der europäischen Gemeischaft bei. 1995 folgte der Beitritt in die Europäische Union.

Bild: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

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Wissenswert: Der griechische Olymp ist das höchste Gebirge des Landes. Der höchste Gipfel misst über 2.918 m.
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