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Geschichte Irland

Irland ist nicht nur als die grüne Insel bekannt, sondern kann auf eine 9.000 Jahre zurückreichende bewegte Geschichte zurückblicken. Bis ins Jahr 7000 vor Christus reichen die Belege von ersten irischen Siedlungen zurück. Zur damaligen Zeit lebten die Bewohner noch in der Hauptsache als Jäger und Sammler. In der Jungsteinzeit und Bronzezeit entwickelten sich immer mehr handwerkliche Fähigkeiten, was sich in den ausgegrabenen Dörfern und Werkzeugen aus dieser Zeit widerspiegelt.
Die für dieses Land typische Kultur und Geschichte Irlands begann jedoch erst mit der Besiedlung durch die Kelten ab 600 Jahren vor Christus. Für fast tausend Jahre prägten die aus Nordfrankreich stammenden Kelten durch ihre Sprache, Symbole und Bräuche ein Bild von Irland, das sich in Mythen und Legenden bis heute behaupten konnte.

Einflüsse der Wikinger auf Irland Geschichte

Irland kann als eines der wenigsten europäischen Länder behaupten nicht zum Römischen Imperium gehört zu haben. Zwar herrschten gelegentliche Handelsbeziehungen zwischen beiden Reichen, jedoch blieben deren Besatzungen auf das damalige Britannien beschränkt. Weniger Glück hatten die Kelten jedoch mit den Wikingern. Ab dem späten achten Jahrhundert nach Christus führten Eroberungen und Raubzüge der Wikinger an der irischen Küste zu einer Schwächung der keltischen Kultur. Spätere feste Siedlungen der Wikinger in Irland zählten zu den Anfängen bis heute bestehender Städte wie Waterford, Limerick und Dublin.
Nach 300 Jahre dauernden Spannungen vereinigten sich die irischen Herrscher und begangen sich gegen die nordischen Eroberer zur Wehr zu setzen. Besonders auf die Kultur und Sprache hatten die Wikinger einen bleibenden Einfluss. Die Geschichte Irlands verdankt ihnen jedoch einen Entwicklungssprung der Bevölkerung was den internen Zusammenhalt, die Kriegsführung und der Bildung von Städten betrifft.

Kriege und Konflikte mit Britannien

Die angespannten Beziehungen der Iren zu England haben bereits Jahrhunderte zurückreichende Wurzeln. Ab 1160 gelangen Anglonormanen nach Irland und machten den dortigen Fürsten ihre Herrschaft strittig. In den folgenden Jahrhunderten belegen viele Kriege und friedliche Zusammenarbeit die unterschiedlichen Ansätze mit der Bedrohung umzugehen.
Zu Zeiten des englischen Königshauses Tudor wurden verstärkt Versuche unternommen durch ein eigenes irisches Parlament den Einfluss der unter englischer Herrschaft stehenden irischen Gebiete auszubauen. Durch die Gründung der Church of England verstärkten sich die Konflikte und führten unter anderem zur Beschlagnahme von Vieh und Vernichtung ganzer Ernten durch Elizabeth I., um die Soldaten und Bevölkerung nachhaltig zu schwächen.
Die entstandene Antipathie eskalierte unter dem Briten Oliver Cromwell als dieser 1649 ganze Städte zerstören ließ und die Bevölkerung zu Teilen als Sklaven in die Karibik verbrachte. Im Jahr 1801 wurde Irland sogar ganz zu einem Teil des Vereinigten Königreichs.

Von der Unabhängigkeit bis heute

Nach der Gründung eines eigenen Parlaments führte der irische Unabhängigkeitskrieg bis 1921 zu einer Trennung eines eigenständigen Irlands und dem weiterhin zu England gehörenden Nordirland. Der Irland Geschichte wurde dadurch ein entscheidendes Kapitel hinzugefügt. In der jüngeren Vergangenheit wurde die Geschichte Irlands besonders durch die bis heute andauernden Konflikte der katholischen Iren und protestantischen Minderheiten geprägt, sowie der durch die Finanzkrise ausgelösten wirtschaftlichen Probleme. Allerdings hat Irland in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis gestellt, wie gestärkt die Iren aus Krisen hervorgehen können.

Bildquelle: neofichte / pixelio.de

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