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Geschichte Norwegen

Von Wikingern, skandinavischen Unionen und der Unabhängigkeit

Der Beginn der Geschichte Norwegens wird auf etwa 10500 vor Christus geschätzt. Die folgenden Jahrtausende waren von wechselnden klimatischen Bedingungen und einer stetigen Entwicklung der Kultur geprägt.
Ab circa 200 nach Christus wurde die erste Runenschrift entwickelt. Die Wikingerzeit begann Mitte des 8. Jahrhunderts, wobei der Begriff Wikinger in der Norwegen Geschichte sehr verwaschen ist.

Harald Harfagre, Christianisierung und Reichsgründung

Der erste norwegische König war Harald Harfagre, welcher um 900 mehrere Stammesgebiete zu einem größeren Reich vereinen konnte. Dieses umfasste größere Teil der südwestlichen Küste und reichte bis ins Landesinnere. Nach seinem Tod zerfiel sein kleines Reich, während die Christianisierung stets fortschritt. Diese gilt mit Olaf dem Heiligen, der 1015 aus England kam, als endgültig abgeschlossen.
Die Reichseinigung erfolgte 1066 unter dem brutal herrschenden Harald Hardrade. Als letzter Wikingerkönig gilt Magnus Barfot, der 1103 starb.

Die Geschichte Norwegens im Mittelalter

Zwischen 1130 und 1230 herrschte ein Bürgerkrieg in Norwegen, aus welchem das Land geschlossen hervortrat.
Es folgten Jahre, in denen mit den wechselnden Königen wechselnde diplomatische Verhältnisse zu verschiedenen anderen Reichen und der Hanse einhergingen. Weitere Gesetze wurden entwickelt und die Gesellschaft wuchs. Konflikte zwischen Reichsrat, König und Kirche waren zu der Zeit ebenfalls keine Seltenheit. Einer der bedeutendsten Könige waren Hakon Magnusson.
Einen großen Rückschlag musste Norwegen 1348/1349 während der großen Pest, welcher rund 60 Prozent der Bevölkerung zum Opfer fiel, erleiden.

Unter dänischer Herrschaft (1397 – 1814)

Unter Königin Margarthe I. von Dänemark und Norwegen wurde Schweden in die Herrschafts-Union integriert und die Kalmarer Union gegründet. Diese hatte von 1397 bis 1523 Bestand und führte zu einem Bedeutungsverlust Norwegens.
Aufgrund ihrer schwächer werdenden Position rebellierte schließlich der schwedische und norwegische Adel gegen Christian II.. Nach Auflösung dieser Union war Norwegen zwar noch gesetzlich in einer Union mit Dänemark, allerdings war man eine autonome Provinz.

Der Kieler Vertrag in der Geschichte Norwegens

Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege musste Dänemark infolge des Kieler Vertrags Norwegen an Schweden abgeben. Norwegen proklamierte allerdings seine Unabhängigkeit und auf einer Versammlung norwegischer Bürger wurde im Mai 1814 die norwegische Verfassung, auch Grunnlov genannt, verabschiedet. Der zum König Norwegens gewählte Christian Friedrich konnte die Unabhängigkeit des Landes nicht erreichen. Unter dem schwedischen Kronprinzen Karl XIV. Wurde schließlich eine Personalunion zwischen Schweden und Norwegen, welche Island, Färöer und Grönland an Dänemark abgeben musste, geschlossen.

Beginn der norwegischen Emanzipation

Im Zuge der einsetzenden Arbeiterbewegung und des aufkeimenden Skandinavismus in den 1840er Jahren wurde das Verhältnis zu den anderen skandinavischen Staaten erneut kritisch hinterfragt. Bedeutsam ist die in den 1850er Jahren geschaffene eigene Schriftsprache, welche Norwegen von dem starken dänischen Einfluss loszulösen begann.
1859 Trat neuer Streit bezüglich der norwegisch-schwedischen Union auf und die schwedische Statthalterschaft wurde von der norwegischen Nationalversammlung, dem Storting, abgeschafft. Eine auch vom schwedischen Reichstag geforderte Abstimmung besiegelte die Auflösung der Union mit Schweden.

Norwegen Geschichte in den Weltkriegen

Während des Ersten Weltkrieges stand Norwegen auf der Seite der Entente. Im Zweiten Weltkrieg verhielt man sich neutral, wurde dann aber von der Wehrmacht besetzt, welche den Alliierten zuvorkommen wollte.
Wie in allen Ländern Europas arbeiteten auch Norweger mit dem Deutschen Reich zusammen und halfen unter anderem bei der Verteidigung Skandinaviens gegen die Sowjetunion.

Bildquelle: Reinhard Gerlach / pixelio.de

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