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Geschichte USA

Wie sich in wenigen hundert Jahren ein Kontinent in eine Supermacht verwandeln kann beweist die USA Geschichte sehr eindrucksvoll. Obwohl bewiesen wurde das bereits die Wikinger vor über 1000 Jahren die Küste Amerikas erreichten zählt bis heute Christoph Kolumbus mit seiner eher versehentlichen Entdeckung 1492 zu einem der Volkshelden in den USA. Allerdings lebten zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Millionen Ureinwohner, heute als Indianer bekannt auf dem amerikanischen Kontinent.
Im bereits seit langem Handel treibenden Europa begann ein Wettstreit um Amerika, da man dort reiche Ressourcen vermutete. Die Kultur der Indianer wurde mit einer schonungslosen Vertreibungspolitik aus ihren gewohnten Territorien entfernt und spielt in heutigem Leben nur noch eine sehr untergeordnete Rolle.

Siedlungspolitik europäischer Mächte

Die erste größere Auswanderungswelle erfolgte 1620 durch religiös verfolgte Pilgerer auf der Mayflower und der Gründung der Stadt Plymouth. War zuerst die Kolonialisierung der USA auf die Ostküste beschränkt, führte das in Massen vorhandene Farmland immer mehr Menschen aus ganz Europa in den von Indianern besiedelten Wilden Westen. Die Neuankömmlinge schlossen entweder Verträge mit den Indianern oder vertrieben diese, um Farmland zu kultivieren oder große Viehbetriebe zu gründen.
In der Geschichte USA wurde jedoch jetzt sehr deutlich wie sehr die hohen Steuern aus England die amerikanische Entwicklung behinderten. Mit Aktionen wie der Bostoner Tea Party drückten die Kolonien ihren offenen Protest aus.

Unabhängigkeitskampf und Bürgerkrieg

Von da an war es nur eine Frage der Zeit bis zum Unabhängigkeitskrieg zwischen den Armen der unabhängigen Kolonien unter Führung George Washingtons und britischen Armeen des Vereinigten Königreichs. Auslöser war auch die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776, welche dem Freiheitswunsch der Bewohner Ausdruck verlieh.
Nach langen Schlachten erkannte England im Frieden von Paris von 1783 jedoch die Vereinigten Staaten als eigenständig an. 1887 trat auch die Bill of Rights in Kraft, die den amerikanischen Bürgern umfassende Rechte garantierte. Nur zwei Jahre später wurde George Washington zum ersten Präsidenten der USA. Über die Sklavenfrage und andere Konflikte kam es ab 1861 zwischen den Nord- und Südstaaten zum ersten Bürgerkrieg der USA Geschichte. Bis 1865 befreite der Sieg der Nordstaaten zwar die Sklaven kostete aber auch mehr als 600.000 Soldaten auf beiden Seiten das Leben.

Vom 19. Jahrhundert bis heute

Im Zug dieses Sieges setzte sich auch die Besiedlung der USA fort. Nach einem Census von 1890 galt das ganze Land als erschlossen und lieferte so ideale Bedingungen für die einsetzende Industrialisierung im späten 19. Jahrhundert.
Der Wirtschaftsboom in der Geschichte USA wurde jedoch immer wieder durch einschneidende Ereignisse wie den 1. und 2. Weltkrieg sowie der Weltwirtschaftskrise 1932 beeinträchtigt. Bedrohlich war auch die Zeit des Kalten Krieges zwischen 1964-89, welche mit einem Wettrüsten des Westen und der Ostblockstaaten einherging und gleichzeitig mit der Präsidentschaft John F. Kennedys und der Mondlandung große Momente in der USA Geschichte bereithielt.
Im Jahr 1989 brach die Sowjetunion mit dem deutschen Mauerfall endgültig zusammen und die USA festigten ihren internationalen Ruf als Führungsmacht Nummer Eins in der Welt. Die jüngste Geschichte USA ist besonders durch die Ereignisse des 11. September bestimmt, aber auch durch die Wahl Barack Obamas zum ersten farbigen Präsidenten.

Bildquelle: Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de

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