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Geschichte Vereinigtes Königreich

Die Geschichte des Vereinigten Königreichs ist so beeindruckend, weil sie die vielen unterschiedlichen historischen Hintergründe der britischen Inseln England, Wales, Schottland und Nordirland umfasst.
Dennoch bleibt die Geschichte England der auslösende Faktor für viele länderübergreifende Ereignisse. In England fanden wie im restlichen Europa zur beinahe gleichen Zeit prägende Ereignisse wie die Besatzung durch die Römer vor über 2000 Jahren, die Christianisierung im 6. Jahrhundert und die ersten festen Wikingersiedlungen um 800 nach Christus statt.
Doch erst im Mittelalter lange nach der Regentschaft von Richard Löwenherz wurden die Weichen gestellt, welche die Gründung des Vereinigten Königreichs erst möglich machten.

Die prägende Tudor Epoche

Durch die blutigen Rosenkriege zu Beginn des 15. Jahrhunderts gelangte mit Heinrich Tudor der erste König der bis heute bekannten Tudor Regentschaft an die Macht.
Der in der England Geschichte wohl berüchtigtste Monarch Heinrich VIII. gehörte zu diesem Herrscherhaus und vollzog aus Liebe zu Anne Boleyn einen der entschiedensten Wandel der damaligen Zeit weltweit. Für die Scheidung von seiner ersten Frau Katharina von Aragon löste er sich von der katholischen Kirche in Rom und ernannte sich selbst als Verteidiger des Glaubens zum Oberhaupt der neu gegründeten Church of England.
In den nächsten Jahrzehnten wurden viele, die sich nicht dem neuen Glauben anschließen wollten hingerichtet. Erst durch die Thronbesteigung seiner Tochter Elizabeth I. entstand ein entspannterer Umgang der Religionen in der Geschichte England und das Goldene Zeitalter begann. Da Elizabeth ohne Nachkommen starb, wurde der Sohn von Maria Stuart, der schottische König Jakob Stuart der nächste Inhaber der britischen Krone.

Die britischen Inseln vereinen sich

Mit der Regentschaft von Jakob Stuart startete die vereinte England Geschichte der Britischen Inseln unter einer gemeinsamen Herrschaft. Widerstände gegen diese Politik wurden zur Zeit der von Oliver Cromwell errichteten Republik teils blutig niedergeschlagen und auch Irland wurde damals in den Commonwealth integriert.
In der Glorious Revolution war die Geschichte England zwar bereits wieder eine Monarchie, deren absolutistische Züge wurden jedoch begrenzt und durch die Regierungsmacht eines Parlaments ersetzt. Die beiden Act of Union der Jahre 1707 und 1800 legten die Einheit von England, Schottland und Irland auch vertraglich fest.

Kolonialisierung und die Industrielle Revolution

Der Erfolg des Vereinigten Königreichs hängt auch maßgeblich mit der in der England Geschichte betriebenen Kolonialisierungspolitik zusammen.
Durch die Kolonien in Afrika und Indien entstanden nicht nur feste Handelszonen, sondern auch billige Quellen für Wolle und andere Materialien der englischen Textilindustrie. Diese hatte nämlich während der industriellen Revolution die wirtschaftliche Macht um den Verlust Amerikas während des Unabhängigkeitskrieges auszugleichen.
Die industrielle Produktion von Waren und die Kolonien als feste Abnahmemärkte stärkten schnell Englands Vormachtstellung in Europa wieder. Selbst die von Napoleon verhängte Kontinentalsperre konnte die britische Wirtschaft nicht mehr in die Knie zwingen.

Vom 19. Jahrhundert bis heute

Im Laufe der nächsten Zeit holten andere Länder auf und überholten teilweise die britische Wirtschaft. Dennoch war die britische Außenpolitik geprägt von Kompromissbereitschaft, was sich besonders im Engagement Großbritanniens in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg widerspiegelt. Zwar verloren die Briten nach und nach ihre Herrschaftsstellung über die Kolonien konnten dies aber durch gute Handelsbeziehungen zu vielen anderen Staaten ersetzen.
Bis heute ist England ein Verfechter der eigenen Rechte innerhalb Europas und verzichtet dadurch auch ganz bewusst auf die Einführung des Euro.

Bildquelle: tokamuwi / pixelio.de

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