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Reisen mit gutem Gewissen – machen Sie ab jetzt „faire Reisen“

Sie möchten die Welt erkunden und sich vergewissern, dass Sie den Menschen vor Ort und der Umwelt dabei nicht schaden? Fair reisen ist ein Gesichtspunkt, den immer mehr Reisende in ihre Urlaubsplanung mit einbeziehen. Wie auch Sie mit einem guten Gewissen Ihren Traumurlaub in fremden Ländern umweltverträglich und sozialverantwortlich genießen können, haben wir für Sie im Folgenden dokumentiert.

Wie wird "fair reisen" überhaupt definiert? Fairness im Tourismus bedeutet gerechtes und ehrliches Verhalten gegenüber anderen Menschen und der Umwelt. Über Ihr eigenes Verhalten hinaus, ist es bei der Urlaubsplanung besonders wichtig zu prüfen, wie das Reiseland selbst und die an der Reise beteiligten Dienstleister mit Fairness umgehen. In vielen Ländern, wie z.B. sog. "Entwicklungsländern" ist eben das fraglich.

Zu Beginn der Planung ist es ratsam, sich über die Bedingungen und Bestimmungen Ihres gewünschten Reiselandes beim Auswärtigen Amt online zu erkundigen. Dort werden sie über Reisehinweise und Warnungen vertrauenswürdig informiert. Bei Reisen in diktatorische Staaten, sollte man sich generell die Frage stellen, ob dadurch Menschenrechte verletzt werden.

Um sich über die Dienstleister, wie z.B. das Hotel, zu erkundigen, scheuen Sie nicht Ihren Reiseveranstalter um Auskunft zu bitten. Seriöse Unternehmen zeichnen sich durch Transparenz aus und informieren Sie über ökologische Maßnahmen und Arbeitsbedingungen. Zudem können auch Sie online in Erfahrung bringen, welchen Standards der Dienstleister unterliegt. Eine Möglichkeit ist festzustellen, ob der Anbieter durch ein relevantes Qualitätssiegel oder Zertifikat ausgezeichnet ist.

"Was du nicht willst das man dir tu', das füg', auch keinem andern zu."

Fairtrade Tourismus ist eine Lebenseinstellung. Selbstverständlich sollten Sie bereit sein, faire Preise zu zahlen. Fremde Menschen und Kulturen sind keine Konsumware. Sie haben eine respektvolle Behandlung verdient. Einerseits schafft die Nachfrage der Reisenden in den Urlaubsregionen zwar Arbeitsplätze, andererseits arbeiten die Einheimischen aufgrund von Niedrigpreisen im Tourismussektor meist zu unwürdigen Bedingungen. Bei Billigangeboten ist deshalb im Voraus klar, dass, angesichts der geringen Preise, nicht verantwortungsvoll und fair gehandelt werden kann.

Natürlich sollte man auch hierzulande sorgsam mit der Abfallentsorgung und Trennung verfahren. Bei Reisen ins Ausland ist zusätzlich zu beachten, dass sich die Müllverwertung in vielen Ländern noch in der Entwicklung befindet. Aus diesem Grund gilt es im Urlaub besonders darauf Wert zu legen, nicht nachlässig mit den eigenen Wertstoffen umzugehen.

Das Vordringen der Urlauber in unberührte Natur gefährdet die Artenvielfalt. Achten Sie deshalb bei Erkundungstouren und Ausflügen darauf, immer auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben und Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum nicht zu stören.

Ein weiterer Faktor bei der Urlaubsplanung ist der Transport. Fliegen belastet die Umwelt enorm. Bei einem Intercontinentalflug von ca. 6000km werden über zwei Tonnen CO2 ausgestoßen. Das ist doppelt so viel, wie bei einer Autofahrt und um ein Vielfaches mehr, als bei einer Bahnreise. Ein weitaus schwerwiegender Umweltverschmutzer ist das Kreuzfahrtschiff. Mittelgroße Kreuzfahrtschiffe mit 2000 Touristen an Bord verbrauchen 150 Tonnen Treibstoff am Tag auf See und weitere 50 Tonnen im Hafen. Das führt zur immensen Verbreitung von Schadstoffen und Klimagasen in der Luft. Wenn Sie dennoch eine Flug- oder Schiffsreise antreten möchten, gibt es die Option, sich den CO2 Ausstoß Ihrer Reise online errechnen zu lassen und Ersatzleistungen zu spenden.

Bildquelle: Bernd Kasper / pixelio.de

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