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Den Hundeurlaub richtig planen

Der Hund gehört – ohne Zweifel – zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen und wird als ein fester Bestandteil einer Familie angesehen. Seit dem 01. Januar 2004 haben sich die EU-Hundereisebestimmungen vereinfacht, sodass sich mittlerweile rund die Hälfte aller Hundebesitzer dazu entscheiden, ihren Hund mit in den Urlaub zu nehmen. Schließlich tut die wohl verdiente Auszeit nicht nur Ihnen, sondern auch Ihrem Hund gut und stärkt außerdem das Familienbündnis. Damit der Urlaub für Sie und Ihren Vierbeiner zu einem ereignisreichen Erlebnis wird, sollten zum Wohl Ihres Hundes einiges beachtet werden.

EU-Hundereisebestimmungen - Damit Ihr Hund gesund bleibt

Seit 2004 sind zwar die Einreisebestimmungen für die Reise mit einem Hund verbessert worden, dennoch gibt es weiterhin einige Regelungen, an die Sie sich als Hundebesitzer halten müssen. Gesetzlich ist es geregelt, dass Heimtiere elektronisch mit einer eindeutigen Identifikation durch einen Chip gesichert werden. Nachdem der Hund untersucht und geimpft wurde, wird Ihr Tierarzt daraufhin einen EU-Heimtierpass erstellen, in welchem die nötigen Impfungen eingetragen werden. Diesen sollten Sie stets auf Ihrer Reise mitführen. Wichtige Impfungen sind unter anderem gegen Hepatitis, Leptospirose, Tollwut und Zwingerhusten und sollten vor dem Antritt einer Reise rechtzeitig – sofern nötig – wiederholt werden. Je nach EU-Land können die Einreisebestimmungen variieren.

Eine kleine Packliste

• EU-Heimtierausweis und Impfnachweis
• Kopie der Haftpflichtversicherung
• Extra Hunde-Urlaubsmarke mitnehmen (Bei Bestellung im Internet innerhalb von 5 Tagen da)
• Die Hundeleine (evtl.Schleppleine)
• Schlafdecke für den Hund
• Für Hunde, die mit im Bett schlafen einen extra Bettbezug
• Laken zum Schutz der Möbel
• Hundefutter (Für robuste Tiere kann auch vor Ort Futter gekauft werden, doch Ihr Hund sollte langsam daran gewöhnt werden)
• Wasser- und Futternapf (ggf. Tuch darunterlegen zum Schutz von Teppichen)
• Wasser in Flaschen für den Weg (Während der Fahrt kein Futter aber immer ausreichend Wasser)
• Lieblingsspielzeug und Leckerli
• Handtücher für Pfoten und Fell
• Bürste (Bei warmem Klima kann Ihr Tier zusätzlich Fell verlieren)
• Reiseapotheke für Hunde (Fertig zu kaufen oder auf anraten des Tierarztes)
• Genügend Kotbeutel für die gesamte Zeit
• ggf. Maulkorb (Einreisebestimmungen beachten)
• ggf. spezielle Hundeschuhe für einen Wanderurlaub in den Bergen

Wie erreichen Sie Ihr Urlaubsziel? Die hundefreundliche Fahrt in den Urlaub

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie mit Ihrem Vierbeiner in den Urlaub verreisen können. Das bequemste und praktischste Transportmittel ist das Auto. Ist Ihr Hund noch ungeübter Mitfahrer im Auto, können Sie vor dem Antritt der Reise Ihren Hund langsam daran gewöhnen, indem Sie ihn auf Kurzstrecken mitnehmen. Nach jeder Übung kann Ihr Hund belohnt werden. Um die Autofahrt so angenehmen wie möglich zu gestalten, sollte die Hundedecke, ausreichend Wasser und ein Kauknochen bzw. das Lieblingsspielzeug mit in dem Kofferraum verstaut werden. Gesetzlich ist es geregelt, dass der Kofferraum, in dem der Hund mitreisen wird, durch ein Hundegitter abgetrennt oder das Tier in einer Hundebox untergebracht ist. Im Sommer sollte darauf geachtet werden, dass dem Auto ausreichend Frischluft zugeführt wird.
Ein Tipp: In den Morgenstunden ist die Luft kühler als in der Mittagshitze, sodass sich ein rechtzeitiges Losfahren lohnen wird. Erleidet Ihr Hund trotz allem einen Hitzeschlag, erkennen Sie dies daran, dass Ihr Hund unruhig und taumelig wird. Bei diesen Anzeichen sollten Sie Ihren Hund sofort an einen kühlen, schattigen Ort legen und mit kalten Umschlägen behandeln.

Den Flug für den Hund erträglich machen

Sofern Sie Ihren Urlaub mit dem Flugzeug planen, gilt es rechtzeitig zu buchen. Je nach Fluggesellschaft variiert die mitzunehmende Hundeanzahl als auch der dazugehörige Flugpreis. Wenn Ihr Hund zwischen 5 und 8 Kilogramm inklusive Hundebox wiegt, kann dieser mit in den Passagierbereich des Flugzeuges genommen werden. Größere Hunde werden in Transportboxen in einen extra Frachtraum im Flugzeug untergebracht. Die eigene Hundedecke ist ein gutes Hilfsmittel, um Ihren treuen Begleiter an die Reisebox bereits Zuhause zu gewöhnen. Je wohler und sicherer sich Ihr Hund in der Box fühlt, desto stressfreier wird der Flug für ihn. Es empfiehlt sich auch die Box mit ausreichenden Hinweisen in verschiedenen Sprachen zu versehen, dass es sich beim Inhalt um ein lebendes Tier handelt. Eine Kopie des Impfpasses, als auch eine Ersatzhundeleine können Sie mit Klebeband an der Box befestigen, falls Ihr Hund vom Flugpersonal im Notfall aus der Box genommen werden muss. Damit Ihr Hund während des Fluges seinen Bedürfnissen nachgehen kann, sollte die Hundebox eine saugfähige Unterlage und ausreichend Flüssigkeit beinhalten. Auch hier dient ein Kauknochen bzw. das Lieblingsspielzeug als gute Reisebeschäftigung.

Wo will denn eigentlich Ihr Hund hin?

Dreiviertel aller Hundebesitzer entscheiden sich dazu, ihr Reiseziel nach den Bedürfnissen des treuen Freundes auszusuchen. Damit der Urlaub sowohl für Sie als auch für Ihren Hund ein positives Erlebnis wird, können Sie bei der Wahl Ihres Urlaubsortes auf hundefreundliche Kriterien Acht geben.
Um sicherzustellen, dass sich Ihr Hund wohlfühlen wird, sollten Sie vorab ausfindig machen, ob es ausreichend Restaurants, Freizeitparks und Grünflächen gibt, in denen Hunde erlaubt sind. Auch sollte es genügend Laufmöglichkeiten für Ihren Hund geben.

Im Sommerurlaub eignet sich womöglich ein Hundestrand, auf welchem sich Ihr Hund austoben kann. Doch reiner Strandurlaub wird den wenigsten Vierbeinern wirklich gefallen. Insbesondere die Hitze kann Ihrem Tier schaden, weswegen Ihr Hund die Mittagsstunden in der prallen Sonne vermeiden sollte. Oftmals neigen Hunde bei Wärme dazu das kalte Nass zu erkunden und um sich abzukühlen. Aber Vorsicht: Neben einem Hitzeschlag durch die Sonne und der Wärme kann ein Hund – genau wie der Mensch – an einem Sonnenbrand erleiden. Vorbeugend wirkt gutes Eincremen mit Sonnenmilch. Hunde mit langem, dichten Fell reicht das Eincremen der Nase aus. Sollten diese das salzige Meer kurzweilig erleben wollen, hilft reichliches Abbrausen mit Süßwasser aus. Hunde hingegen mit dünnem, hellen Fell sollten weder im Meer, beispielsweise an der Nord- oder Ostsee baden, noch in der Sonne liegen. Ein schattiger Ort bietet einen deutlich besseren Ort zum Faulenzen. Ohnehin sollten in den südlichen und wärmeren Ländern die aktiven Phasen deutlich eingeschränkt werden. Zwar haben Sie mit genügend Impfungen Reisekrankheiten vorgebeugt, dennoch sollte Ihr Hund sich von fremden Tieren fern halten. Damit Ihr Hund auch Freude hat, lohnt es sich mit bekannten Hundebesitzern zu reisen, damit Ihr Hund ebenfalls einen gleichartigen Kumpanen hat. Es gibt aber auch Ferienparks, die hundefreundlich sind und wo es viele Artgenossen für Ihren Liebling gibt.

Bildquelle: Gabriele Schmadel / pixelio.de

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