
Graubünden gehört zu den Kantonen der Schweiz, die den meisten Gourmets ein Begriff ist. Doch neben den wunderbar schmeckenden Spezialitäten gibt es in dem Kanton interessante Sehenswürdigkeiten und wunderschöne Wanderwege. Fürs Wandern in Graubünden wurden insgesamt über zehntausend Kilometer in einem riesigen Wegenetz angelegt, angefangen mit Spezialwegen für Genusswanderungen über einfache bis schwierige Bergwanderrouten bis hin zur klassischen Bergtour. Besonders schön sind die Wanderrouten im Frühling, wenn die Bergwiesen anfangen zu blühen und sich die Hänge in ein fast unglaubliches Blumenmeer verwandeln. Die noch immer verschneiten Berggipfel unter dem blauen Himmel bieten einen fantastischen Hintergrund und gleichzeitig einen entsprechenden Kontrast – es entstehen Bilder wie auf einer Kitschpostkarte. In punkto "atemberaubende" Aussichten steht dem Wanderurlaub Graubünden aber auch Wandern im Jura in nichts nach. Die Schweizer Berge sind eben einfach atemberaubend.
Die ideal Zeit für Touren in größerer Höhe ist der Sommer und der Herbst, wobei das Wetter in den Bergen sehr schnell kippen kann. Schneestürme im Sommer sind auch beim Wandern in Graubünden nicht ausgeschlossen. Sinnvollerweise erkundigt sich ein Bergwanderer bei der örtlichen Wetterstation nach der Wetterlage, bevor er zu einer längeren Wandertour startet. So selbstverständlich wie festes Schuhwerk muss der Wanderer auch im Sommer dicke Kleidung mit sich führen, um bei einem Wettersturz entsprechenden Schutz zu haben. Doch Wandern in Graubünden ist nicht auf die warme Jahreszeit beschränkt, einen besonderen Reiz stellen Winterwanderungen dar. Der Kanton spurt für die Winterwanderer um die 1400 Kilometer, Touren sollten allerdings auch immer nur für diese gesicherten Wege geplant werden. Im Winter ist selbstverständlich auch Skifahren in Graubünden beliebt.
Weitere beliebte Skiregionen in der Schweiz:
Einen besonderen Reiz beim Wandern in Graubünden stellen die Weitwanderwege dar. Wer die wunderschöne Natur und die Menschen besser kennenlernen möchte, sollte dies Möglichkeit nutzen. Für die Weitwanderwege gibt es eine Reihe von Angeboten, bei denen das Gepäck zum nächsten Übernachtungspunkt voraus transportiert wird, sodass der Wanderer die Natur völlig unbelastet genießen kann. Zu Wegen, auf denen die Gepäcktransporte angeboten werden, gehört die Via Spluga, die Via Valtellina oder der Nationalpark Panoramaweg. Bei der Via Spuglia handelt es sich um einen kulturhistorischen Weg im Gebiet des Splügenpasses. Bereits im Mittelalter wurde Ware von Süddeutschland über Via Spuglia in die Lombardei transportiert. Die Via Valtellina hingegen war eine Säumerroute und diente dem Weintransport ins Montafon. Sie führte schon damals vom Veltin aus über Davos. Der einzige Schweizer Nationalpark, der sich im Engadin befindet, lässt sich am besten auf dem wunderschönen Panoramawanderweg erkunden. Auch Savognin ist ein reizvolles Ausflugsziel, stehen hier doch gleich drei faszinierende Kirchen aus der Barockzeit. Wanderurlaub Graubünden - einfach vielseitig!
