
Gran Canaria ist eine Insel der Kanaren. Hier herrscht ganzjährig ein mildes Klima. Besonders der Winter und der Frühling sind die beste Zeit für Gran Canaria Wandern im Süden der Insel. Im Sommer bietet sich der Norden für Wanderungen an. Allerdings sollten Sie im Sommer nicht bei den heißen Calima-Winden auf Gran Canaria wandern. Vor allem im Frühling verwandelt sich die ganze Insel in ein bezauberndes Blütenmeer. Von der Inselmitte aus wird Gran Canaria von unzähligen, felsigen Barrancos (Schluchten) bis zur Küste durchzogen. Bei feuchter Witterung sollten Sie hier keine Wanderungen unternehmen.
Wenn Sie auf Gran Canaria wandern, werden Sie immer wieder spektakuläre Ausblicke genießen können. Die Wanderwege führen Sie an faszinierenden Felsformationen vorbei, wie den Roque Bentaiga oder den Roque Nublo, durch lange Schluchten, Naturschutzgebiete, Kiefern- und Palmenwälder, über Sanddünen und karge Berglandschaften. Eine Umwanderung des Wahrzeichens Roque Nublo wird Sie mit einer unbeschreiblichen Aussicht bis nach Teneriffa belohnen. Oder besuchen Sie Cenobio Valerón, wo Sie beeindruckende archäologische Funde der Ureinwohner besichtigen können. Fast genauso alt sind die Caminos Reales, die sich in alle Richtungen und manchmal auf verschlungenen Wegen über die Insel erstrecken. Im Inselzentrum folgt die "Ruta de Bentejui" teilweise einem dieser königlichen Wanderwege von Cruz de Timagada bis nach Rosiana.
Weitere Inspirationen für einen Wanderulaub:
Eine schöne Wanderung im Norden der Insel führt Sie zum Berg Moriscos, zu den Höhlen Cuevas de Caballero und durch die Jungfrauenschlucht (Barranco de la Virgen). Die Höhlen sind mit Gittern verschlossen, da die alten Felszeichnungen beschädigt wurden. Hier genießen Sie einen tollen Blick auf Tejeda und den Roque Bentayga. In den Felsen haben die Ureinwohner mit Zeichnungen verzierte Wohnhöhlen, Kornspeicher und Gräber gehauen. Die Cuevas del Caballero sind reich verziert. Eine weitere Wanderung durch eine breite von steilen Felswänden gesäumte Schlucht beginnt in Guayadeque. Unterschiedliche Vegetationsformen, bewohnte Höhlenwohnungen, Höhlenrestaurants und eine Höhlenkapelle begleiten Sie auf Ihrem Weg zum Caldera de los Marteles. Eine unendlich scheinende Aussicht bietet Ihnen die Rundwanderung um Tejeda. Im Frühling stehen hier die Mandelbäume in voller Blüte. In Tejeda gibt es einen faszinierenden Kräutergarten mit interessanten Informationen zur einheimischen Natur. Anspruchsvoll zum Gran Canaria Wandern ist die Wanderung zum Saucillo hinauf und wieder zurück zum Ausgangspunkt in San Mateo. Bei der Rundwanderung um Guia begegnen Sie der Kirche Ermita de San Antonio und einem traditionellen Töpfer in Hoya de Pineda.
Naturliebhaber kommen beim Gran Canaria Wandern im dichten Natternkopfwald auf Ihre Kosten. Diese Rundwanderung bei Valesquillo ist für das ganze Jahr geeignet. Im Frühling blühen hier die blaue Taginaster, die Baumhöhen erreicht und die, um die zwei Meter hohe, gelbe Gänsedistel. Für die Wanderung durch den Wald empfiehlt es sich, an einer Führung teilzunehmen. Dabei gelangen Sie nicht nur sicher durch den Wald, sondern erhalten auch fachkundige, botanische Erklärungen zu den oft nur auf Gran Canaria heimischen Pflanzen. Überhaupt haben Sie auf Gran Canaria viele Möglichkeiten, an geführten Tagestouren teilzunehmen. So geht eine dieser Wandertouren in die "Schlucht der Falken" durch grüne, üppige Vegetation und an fünf Wasserfällen vorbei.
Alternativen:
