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Karneval in Deutschland – die fünfte Jahreszeit hat begonnen!

Karneval, Fasching, Fastnacht oder Fasnet: Beinahe überall in Deutschland wird die fünfte Jahreszeit gefeiert. Erfahre mehr über die Hochburgen der Fastnacht und deren Unterschiede! Der Trubel ist dir zu viel? Wir geben dir Tipps für „narrenfreie Tage“!

Fasnet in Rottweil, Baden-Württemberg

Die kleine Stadt Rottweil in Baden-Württemberg gilt als Zentrum der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Hier dreht sich alles um den berühmten Narrensprung. Die „Fasnet“ beginnt traditionell am 6.Januar, von dort an finden an den Wochenenden Umzüge statt. Richtig los geht’s am Faschingsdonnerstag, der hier „ Schmotzige Dunnschtig“ oder kurz auch einfach nur „Schmotziger“ genannt wird. Von da an geht das bunte Treiben durch die Straßen richtig los. Bei den Umzügen gibt es die unterschiedlichsten Figuren zu sehen, ob Gschell, Biß, Federahannes oder das Schantle.

In diesem Teil Deutschlands werden zur Fasnachtszeit „Fasnetsküchle“ gegessen, das sind in fett gebackene süße Teilchen, ähnlich wie Krapfen. Der Fasnachtsruf der schwäbisch-alemannischen Fastnacht ist „Narri-Narro“.

Köln, Nordrhein-Westfalen die absolute Karnevals-Hochburg

In Köln beginnt die sogenannte „fünfte Jahreszeit“ am 11.11 um 11.11 Uhr auf dem Alten Markt in Köln mit den Auftritten bekannter Karnevalsmusiker. Ab dem neuen Jahr wird die Karnevalszeit dann mit Karnevalssitzungen und Büttenreden eingeläutet, bis es dann am Tag der Weiberfasnacht, dem Faschingsdonnerstag, richtig losgeht. Dann wird auf den Straßen und in den Kneipen richtig gefeiert. Höhepunkt ist der Rosenmontagsumzug, der größte Karnevalsumzug in Deutschland. Von den bunten Waagen, die oft auch auf politische und gesellschaftliche Themen anspielen, schmeißen die Narren Süßigkeiten, die „Kamelle“ genannt werden.

Der Narrenruf aus Köln ist „ Kölle Alaaf“.

Karneval in Mainz, Rheinland-Pfalz

Eine weitere Hochburg der rheinischen Fastnacht ist Mainz. Die Fastnacht geht hier bis ins 16. Jahrhundert zurück. Eingeläutet wird sie mit der Verlesung der elf Fastnachtsgesetzte vom Balkon des Osteiner Hofes durch den Oberbürgermeister am 11.11. um 11.11Uhr. Highlight ist auch in Mainz der Rosenmontagsumzug, bei dem mehrere Tausend Narren teilnehmen und mehrere Hunderttausend Menschen zuschauen. Die Mainzer Fastnacht gilt als politisch-liberal. Der Ruf der Mainzer Narren „ Helau“ wurde übrigens aus Düsseldorf, einer weiteren rheinischen Hochburg der Fastnacht, übernommen.

Wo entkomme ich dem Karnevalstreiben?

Wem die ganzen Narren zu viel sind und wer keine Lust auf Verkleiden hat, der kann der Fastnacht auch entkommen, auch wenn man dazu ein bisschen fahren muss. Ein Tipp ist Mecklenburg-Vorpommern. Hier gibt es zwar in einigen Orten Fastnachtsvereine, aber diese sind begrenzt und der Trubel ist längst nicht so heftig wie beispielsweise im Rheinland oder in Baden-Württemberg. Vor allem die Küste ist zu empfehlen. Weitere Geheimtipps sind Usedom, Rügen oder Darß aber auch die Nordfriesischen Inseln wie Amrum oder Föhr sind „narrenfrei“.

Wussten Sie schon...?
Wussten Sie schon, dass der Nikolaus aus der Türkei stammt? In Antalya lag der historische Bischofssitz des legendären Nikolaus von Myra, um den der Mythos des Geschenkebringers für Kinder entstanden ist.
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