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28.02.2017

Fly-Bag soll vor Explosionen an Bord schützen

Normalerweise soll Sprengstoff gar nicht erst ins Flugzeug gelangen, doch was passiert, wenn es doch irgendwie an Bord gelangt? Dafür wurde der Fly-Bag entwickelt, ein flexibler Gepäck-Container auf Basis technischer Textilien. Er kann Explosionsenergie wirksam abbauen.

Bei Explosionen entstehen mehrere Gefahrenquellen: Es entstehen Druckwellen mit extremen Kräften und langsamere Druckwellen sowie Hitze und Splitter. Der Fly-Bag besteht aus mehreren Lagen und jede Einzelschicht schützt vor einer bestimmten Wirkung der Explosion.

Den Fly-Bag gibt es in verschiedenen Varianten: für kleine Flugzeuge, die keinen Aluminium-Gepäckcontainer brauchen, für große Flugzeuge zum Auskleiden eines Alu-Containers oder zum Hineinhängen in den Frachtraum. Auch wenn nach dem Start ein verdächtiger Gegenstand auftaucht, kann dieser in einem Fly-Bag verstaut werden. Die Schutzsäcke für die Kabine wiegen zwischen 8 und 12 Kilogramm und kosten 2000 bis 3000 Euro. Die größeren für den Frachtraum wiegen 34 bis 37 Kilogramm und kosten 5000 bis 8000 Euro.

Bislang reagieren die Fluggesellschaften noch zurückhaltend auf den Fly-Bag. Sie fürchten die Kosten und das Gewicht. Zudem würden sich die Abläufe bei der Passagiergepäck- und bei der Frachtabfertigung ändern. Die Maßnahmen, die bisher zur Sicherung eingesetzt werden, seien bereits sehr wirkungsvoll.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/fly-bag-an-bord-soll-explosion-im-flugzeug-entschaerfen-14886215.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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